Zentralanatolien in der Türkei

Zentralanatolien in der Türkei - Meke Vulkankrater bei Karapinar

In Zentralanatolien liegt Ankara, die Hauptstadt der Türkei, der große Salzsee, die alte Stadt Konya mit dem Mausoleum und Museum des Mystikers Mevlana Celalledin Rumi, verschiedene sehenswerte Städte und Orte, Seen, Hochebenen und die Tuffsteinlandschaft von Kappadokien.

Die Hauptstadt der Türkei ist Ankara mit dem Regierungssitz und dem Mausoleum des Staatsgründers der modernen Türkei Mustafa Kemal Atatürk.

Zu dem Komplex des Atatürk-Mausoleums (Anıtkabir) auf einem großflächigen Hügel westlich des Stadtzentrums, gehört auch ein Museum, das über das Leben des Staatsgründers informiert.

Ausserdem sehenswert in Ankara sind die verschiedenen Museen der Stadt, darunter das Museum für Anatolische Zivilisationen (Anadolu Medeniyetleri Müzesi).

Konya, das alte Ikonium der Römer, war im 12. Jahrhundert Residenz der Rum-Seldschuken. Bekannt ist die Stadt mit ihren vielen Moscheen und dem alten Basarviertel vor allem durch das Mausoleum und Museum des Mystikers Mevlana Celalledin Rumi, das jährlich rund 1,5 Millionen Menschen besuchen.

Zu seinem Todestag findet jedes jahr im Dezember eine Festivalwoche mit Aufführungen des mystischen Wirbeltanzes “Sema” der Mevlevi-Derwische statt.

Konya ist ein Zentrum des Teppichhandels, die ganze Region ist von vielen verschiedenen Kulturen geprägt, darunter die steinzeitliche Ausgrabungsstätte Çatalhöyük, die hethitische Tempelanlage Eflatunpınar bei Beyşehir u.v.m.

Sehenswerte Orte und Landschaften in Zentralanatolien sind u.a. Akşehir, die Stadt des Humoristen Nasreddin Hoca, der Beyşehir-See und Egirdir-See, Karaman, Ereğli, der große Salzsee Tuz Gölü und der Vulkankrater bei Karapınar.

Bekanntes Ziel vieler Rundtouren durch die Türkei ist die Tuffsteinlandschaft von Kappadokien und die Höhlenkirchen in Göreme. Die Region eignet sich auch für einen ruhigen Wanderurlaub durch Schluchten und Täler der faszinierenden Tuffsteinfelsen. In Göreme, Urgüp, Avanos und anderen Orten kann man in kleinen Höhlenpensionen übernachten und Ausflüge in die Umgebung unternehmen.

Hundert Kilometer östlich von Göreme liegt die Stadt Kayseri mit einer wechselvollen Geschichte. Sehenswert sind u.a. die alte Zitadelle, eine alte medizinische Hochschule aus der Seldschukenzeit, der Basar und das achteckige Mausoleum.

Weiter nördlich von Kappadokien kann man Hatuşa, die Überreste der alten Hethiter-Residenz oder auch Amasya besuchen, die u.a. im Osmanischen Reich große Bedeutung erlangte.

Lohnenswert ist auch ein Besuch in Sivas, vor allem die Gök Medrese aus dem 13. Jahrhundert ist sehenswert.

UNTERWEGS: Große Städte werden von den Überlandbussen angefahren, für den Besuch der Sehenswürdigkeiten ausserhalb der Städte benötigt man ein Auto oder Taxi, auf einigen Strecken verkehren Minibusse (Dolmuş).

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