
Konya, das alte Ikonium der Römer, war im 12. Jahrhundert Residenz der Rum-Seldschuken. Bekannt ist die Stadt mit ihren vielen Moscheen und dem alten Basarviertel vor allem durch das Mausoleum und Museum des Mystikers Mevlana Celalledin Rumi, das jährlich rund 1,5 Millionen Menschen besuchen. Zu seinem Todestag findet jedes jahr im Dezember eine Festivalwoche mit Aufführungen des mystischen Wirbeltanzes “Sema” der Mevlevi-Derwische statt.
Autor: Anatolien Magazin
Entlang der Mittelmeerküste

Viele kleine Ferienorte und historische Stätten, wie z.B. die lykischen Gräber bei Fethiye oder der Geburts- und Wirkungsort des Noel Baba (Nikolaus) in Myra (heute: Demre) säumen die Mittelmeerküste von der Ägäis bis Antalya, die wohl bekannteste Stadt in der südlichen Urlaubsregion der Türkei. Antalya ist eine große Stadt mit Flughafen, an dem die meisten Touristen ankommen. Im Zentrum von Antalya findet man einen Yachthafen und gute Einkaufsmöglichkeiten.
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Ayvalık
Ayvalık ist eine Stadt mit ca. 70000 Einwohnern in der Provinz Balıkesir an der Ägäisküste der Türkei. Der Ort befindet sich gegenüber der griechischen Insel Lesbos. Der antike Name der Stadt war Kydonia. Sie war während des Osmanischen Reiches stark von Griechen geprägt, so finden sich in der Umgebung auch noch viele Überreste von Kirchen und Klosteranlagen.
Seit 1919 waren Teile der Türkischen Ägäis 1919 durch griechische Truppen besetzt. Nach deren Niederlage 1922 kam es zum Bevölkerungsaustausch. Während die Griechen Ayvalık verlassen mussten, kamen türkische Minderheiten von den ägäischen Inseln wie Kreta und Lesbos in die Region. Heute leben viele Menschen hier vom Olivenanbau.