Mahmut Paşa Moschee und Mausoleum in Istanbul


Nahe dem Gedeckten Basar und der Nourosmaniye Moschee in Istanbul befindet sich die Mahmut Paşa Moschee mit einem imposanten Mausoleum. Sie wurde bereits einige Jahre nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1462 fertiggestellt.


Ihr Stifter Mahmut Paşa soll bereits mit dem jungen Mehmet, später als Mehmet Fatih, der Eroberer Konstantinopels bekannt, befreundet gewesen sein. Er stammte aus einer byzantinischen Adelsfamilie vom griechischen Festland. Später nahm er als konvertierter Muslim an der Eroberung Konstantinopels teil und stieg bis zum Großwesir auf.

Um seinen gewaltsamen Tod durch die Seidenschnur ranken sich verschiedene Geschichten. Es heisst, er habe beim Tod von Mehmets Lieblingssohn Mustafa nicht genügend Trauer gezeigt, wahrscheinlicher ist jedoch, dass der eigentlich erfolgreiche Feldherr aufgrund von Teilkapitulationen beim Sultan in Ungnade gefallen war.

Mehrere Brände und Renovierungen haben die Mahmut-Paşa-Moschee im Innern stark verändert. Auffällig sind vor allem die bunten Fenster und die grün gestrichene Sultansloge. Der Sultan und seine Familie konnten dort ungesehen ihre Gebete verrichten und waren damit auch vor möglichen Attentaten auf ihr Leben geschützt.

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